Roggen für die Energiewende: Drei Ernten in zwei Jahren |
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Im NawaRo-Anbau für die Biogasanlage lassen sich mit Hybridroggen-Ganzpflanzensilage (GPS) in der Fruchtfolge mit Mais und Sonnenblumen oder Gras, drei Ernten in zwei Jahren realisieren, stellte Lars Stahmer bei der Forumsveranstaltung des Roggenforums auf der EuroTier in Hannover dar. Bergen und Isernhagen, 22.11.2006 Immer mehr mit nachwachsenden Rohstoffen betriebene Biogasanlagen setzen Roggen ein, erläuterte Stahmer vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Bremen bei der EuroTier-Veranstaltung in Hannover. Mit Hybridroggen-GPS werde die Prozessbiologie stabilisiert und das Güllemanagement durch mehrere Ausbringungszeitpunkte erleichtert. Zur Steuerung der Gasmenge könne Roggenschrot sehr gut eingesetzt werden, da es sich schon nach drei bis vier Tagen umsetze, während Mais deutlich langsamer reagiere. "Roggen wird bei der Optimierung in NawaRo-Biogasanlagen als Ergänzung zum Mais immer eine Rolle spielen", ist sich Stahmer sicher. "Roggen hat seit dem Wegfall der Intervention vor zwei Jahren bewiesen, dass er sich aus eigener Kraft im Markt behaupten kann", betonte Sven Böse, der die Veranstaltung moderierte. "Nun muss die Anbaufläche weiter steigen, damit der Bedarf in der menschlichen Ernährung, in der Fütterung und als Biorohstoff auch künftig erfüllt werden kann." Weniger Stickstoffeinsatz und höherer Ertrag bei Hybridroggen Roggen in der Eigenmischung auch bei höheren Preisen rentabel ______________________________________________________________________ |