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Die Texte, die Sie in unserem Archiv finden, wurden in den Vorjahren verfasst, sind also hinsichtlich ihres Erstelldatums nicht mehr brandaktuell. Viele Texte haben aber nichts an Fachaktualität verloren.

Bei einigen Beiträgen werden jedoch zum Beispiel Sorten, Ausprägungen oder Preise genannt, die nicht mehr den heutigen Marktbedingungen entsprechen. Wir bitten Sie, dies besonders dann zu berücksichtigen, wenn Sie die Informationen weiterverwenden möchten.

Marktbericht 11.04.07

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Die Märkte für Brot- und Qualitätsgetreide sind nach wie vor von einer verhalten Nachfrage gekennzeichnet. Die Kurse für Brotweizen können ihr Niveau gut halten. Franko Hamburg bewegen sich die Großhandelspreise für B-Weizen zwischen 149 und 152 Euro/t. Die Geschäftstätigkeit mit Ware der alten Ernte ist weiter rückläufig. Das Kaufinteresse ist überschaubar. Die Abgabebereitschaft der Erzeuger für noch vorhandene Restbestände an Getreide wird auch vor dem Hintergrund der zurzeit zu erledigenden Feldarbeiten vernachlässigt. Gespannt schauen die Marktteilnehmer auf die Börsen in Chicago, wo die Weizenkurse erneut deutlich fester notierten. Kälte und Frost in den wichtigen Weizenanbauregionen gaben den Spekulanten neue Impulse, um die Kurse nach oben zu treiben. Auch am Matif in Paris konnten sich die Notierungen erneut verbessern. Der Mai-Termin schloss bei 154 Euro/t (plus 2 Euro/t). Der November-Termin verbesserte sich um 3,25 Euro auf 137 Euro/t. Der Markt für Futtergetreide ist ruhig. Auch der neuerntige Markt wird kaum besprochen.

Rapspreise schwächer

An den Märkten für Rapssaat konnten sich die Notierungen zum Ende der vergangenen Woche verbessern. Über alle Termine legten die Kurse an der Matif in Paris zwischen 1,00 und 1,75 Euro/t zu. Während der Osterfeiertage kippten jedoch die Notierungen in den USA. Dies blieb auch nicht folgenlos für die Notierungen an der Matif in Paris. Am Kassamarkt bleiben die Aktivitäten überschaubar. Nur vereinzelt wird von Abschlüssen berichtet. Am Markt wird derzeit lebhaft über die möglichen Überhangbestände diskutiert. Die Erweiterungen der Verarbeitungskapazitäten für die Rapssaat sind nicht wie geplant erfolgt. Daher schätzen viele Händler den Überhang von der alten zur neuen Ernte deutlich höher als noch zu Jahresbeginn. Für Rapsschrot geben die Kurse weiter nach. Lediglich für sofortige Lieferungen können sich die Preise halten. Für Ware der neuen Ernte können sich die Preise stabilisieren.

Preise für Sojaschrot stabil

Die Preise für Sojaschrot am Hamburger Markt gaben leicht nach. Die Kurse liegen derzeit um die 204 €/t frei LKW Hamburg.

 

 Apr. 07

Mai-Okt. 07

Nov 07 - Apr. 08 

Sojaschrot 44/45 % 

 204.00

191.00

198.00

Tendenz: Preise bewegen sich weiterhin in einer engen Bandbreite




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