Marktbericht 21.02.07 |
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Die Tendenz wird wöchentlich jeweils am Dienstag auf den neuesten Stand aktualisiert. Im Mittelpunkt der Aktivitäten an den Märkten für Brot- und Qualitätsgetreide stehen weiterhin die Verkäufe aus der Intervention. Die umfangreichen Lieferungen aus den BLE-Lagern haben bislang kontinuierlich für eine entsprechende Entspannung gesorgt und damit größere Preisreaktionen verhindert. In den zurückliegenden Tagen haben sich die Preise leicht ermäßigt. Am Hamburger Markt werden für Qualitätsweizen 158 €/t franko bezahlt. Beim A-Aufmischweizen liegen die Kaufideen um 150,50 €/t franko. Hamburger Händler gehen davon aus, dass die Versorgungslage jedoch eher enger ist als die Händler bisher erwarten. Auch die letzten Interventionsbestände an deutschen Weizen in Höhe von knapp 600.000 t wurden nun zur Ausschreibung freigegeben. Dann sind die öffentlichen Vorräte erschöpft. Die Versorgungssituation der hiesigen Mühlen und Mischfutterhersteller wird sehr unterschiedlich eingeschätzt. Die polnischen Einkäufer sind derzeit bis Ende April mit Ware versorgt. Auch diese werden bis zum Anschluss an die neue Ernte noch Getreide an den hiesigen Märkten zukaufen müssen. „Sollte die EU-Kommission in dem Tempo der vergangenen Wochen bei der Freigabe von Interventiongetreide weitermachen, ist davon auszugehen, dass die Läger zum Frühjahr dieses Jahres geräumt sind“, hieß es bei einem Hamburger Händler. Rapspreise schwächer Die Entwicklung die Märkte für Rapssaaten sind weiterhin von einer schwachen Preistendenz gekennzeichnet. An der schwierigen Situation der Ölmühle und der Biodiesel Hersteller hat sich auch zum Anfang der Woche nichts geändert. Mehr und mehr beschäftigen sich jetzt auch die Medien mit der desolaten Situation am Markt für Bio-Diesel. „Erst steigende Mineralölpreise oder eine Korrektur der Besteuerung oder eine höhere Beimischungsquote könnte hier Abhilfe schaffen“, meinte ein Hamburger Händler. Das französische Landwirtschaftsministerium gab in dieser Woche die Ausdehnung der Rapsfläche bekannt. Diese wurde um 12 Prozent auf 1.56 Mio. ha ausgedehnt. Die Preise haben seit Beginn des Jahres 2007 für den Mai-Termin 16,50 €/t und für den August 2007 Termin knapp 10 €/t verloren. Die Kaufideen für Rapssaaten liegen für den Liefertermin August 2007 unter 260 €/t franko Hamburg. Beim heutigen Verkauf lassen sich für den Liefertermin November 265 €/t franko Hamburg erzielen. Preise für Sojaschrot stabil Die Preise für Sojaschrot am Hamburger Markt fielen leicht zurück. Die Kurse liegen derzeit um die 215 €/t frei LKW Hamburg.
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