Hinweis
Die Texte, die Sie in unserem Archiv finden, wurden in den Vorjahren verfasst, sind also hinsichtlich ihres Erstelldatums nicht mehr brandaktuell. Viele Texte haben aber nichts an Fachaktualität verloren.

Bei einigen Beiträgen werden jedoch zum Beispiel Sorten, Ausprägungen oder Preise genannt, die nicht mehr den heutigen Marktbedingungen entsprechen. Wir bitten Sie, dies besonders dann zu berücksichtigen, wenn Sie die Informationen weiterverwenden möchten.

Marktbericht 08.11.2006

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Die Tendenz wird wöchentlich jeweils am Mittwoch auf den neuesten Stand aktualisiert.

Getreidepreise

Die Lage an den norddeutschen Märkten bleibt weiterhin angespannt. Die Preise bewegen sich auf einem relativ festen Niveau. Die letztwöchigen Zuschläge von Getreide aus der Intervention bestätigten das feste Preisniveau. Die EU-Kommission hat Exportzuschläge von über 151 €/t ab Lager bewilligt. Deshalb scheinen sich die Preise auf dem bisherigen Niveau zu halten. Die Mischfutterhersteller und auch die Mühlen sind nicht zu reichlich versorgt und kaufen nur unbedingt notwendige Partien hinzu. Die Versorgungssituation scheint bis zum Anschluss an das neue Jahr gesichert, für die neuen Monate im Jahre 2007 jedoch besteht noch erheblicher Anschlussbedarf. Die Interventionsfreigaben hatten bisher nur einen leicht dämpfenden Einfluss auf die Preisgestaltung. Für B-Brotweizen bewegen sich die Großhandelspreise franko Hamburg bei etwa 151,00 €/t bis 152,00 €/t. Die internationalen Weizenmärkte bleiben fest. Die Preise liegen derzeit an den internationalen Märkten zwischen 184,00 €/t und 190,00 €/t fob USA. In Europa werden für Weizen Preise von bis zu 200 US-Dollar/t fob Seehäfen verlangt. Die Notierungen für Gerste bleiben von einer festen Preistendenz bestimmt.

Rapspreise fester

Die Preise für Rapssaaten bewegen sich auf einem festen Niveau. An den internationalen Märkten konnten die Kurse des Sojakomplexes leichte Gewinne verbuchen. Ohne Wirkung bleibt an der Chicagoer Börse derzeit die Meldungen über hohe US-Soja-Überhangbestände und der Rekordernte. Die gestiegenen Notierungen für Mais und Weizen zeigen an den Soja- und Rapsmärkten ihre Wirkung. Spekulanten und Fondsgesellschaften treten immer stärker als Käufer auf. Dies gilt auch für die Europäische Warenterminbörse Matif. Dort notierte der Januar bis März-Termin 2007 bei 274 €/t. Der Handel konzentriert sich weiterhin auf die Matif. Am physischen Markt sind kaum Geschäftstätigkeiten zu beobachten. Am Hamburger Markt werden für Rapssaaten für den Liefertermin Mai 2007 Preise von 274 €/t franko in Aussicht gestellt.

Preise für Sojaschrot stabil

Die Notierungen für Sojaschrot an. Am Hamburger Markt liegen die Kaufideen für Lieferungen im November bei 194 €/t fob. Ein festerer US-Dollar sowie nur leicht nachgebende Kurse an der Börse in Chicago stützen das aktuelle Preisniveau.

  Nov. 06 Dez. 06 Nov. 06-Jan. 07  Nov. 06 - Apr. 07
Sojaschrot 44/45 %   192.00 192.00 189.00 195.00

Tendenz: Preise bewegen sich weiterhin in einer engen Bandbreite




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