Marktbericht 13.12.2006 |
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Diese Tendenz wird wöchentlich jeweils am Mittwoch auf den neuesten Stand aktualisiert. Getreidepreise An den norddeutschen Märkten für Brot- und Futtergetreide wird das Exportgeschäft durch den schwachen Dollarkurs belastet. Auf den internationalen Märkten tendieren die Preise nach wie vor fest. Die Situation bleibt von einer schlechten Versorgungslage geprägt. Die reduzierten Mindestpreise beim Verkauf von Interventionsweizen von derzeit etwa 147 €/t dämpfen das hiesige Preisniveau. Sollte sich der schwache US-Dollarkurs gegenüber dem Euro nicht verbessern, dürfte es weiterhin schwer fallen, deutschen Weizen in Drittländer zu verkaufen. Dies ist auch der Grund für leicht rückläufige Notierungen an den Märkten für Brot- und Qualitätsgetreide. Die Kaufideen für B-Brotweizen für den Liefertermin Dezember/Januar 2007 liegen um 149 €/t franko. In den Reihen der Erzeugerstufe betrachtet man die derzeitige Marktsituation relativ gelassen. Schließlich sind über 80 Prozent des Getreides zu relativ hohen Preisen in diesem Jahr vermarktet worden. Derzeit gibt es keine Anzeichen für einen Angebotsdruck. Mit dem Verkauf der restlichen Partien lassen sich die Landwirte in der Erwartung weiter anziehender Kurse noch Zeit. Dieses dürfte durchaus im Frühjahr des nächsten Jahres der Fall sein, wenn eine verstärkte Nachfrage auf das verhaltene Angebot an den hiesigen Märkten trifft, meinte ein Hamburger Exporthändler. Rapspreise fester Die Situation an den norddeutschen Märkten für Rapssaaten bleibt durch feste Preise auch zum Anfang der Woche bestimmt. Das Handelsvolumen ist derzeit nur klein, da die Vorstellungen der Käufer und die Verkaufsideen von Landhandel und Genossenschaften nicht zusammenpassen. Während die Abgeber auf steigende Preise setzen, hofft die Ölmühlen-Industrie auf eine Entspannung der Marktsituation. Die Notierungen von der Matif bleiben weiterhin relativ fest. Die Kaufideen für Rapssaaten für den Liefertermin Februar 2007 liegen bei 279 €/t franko Hamburg. Für den November-Liefertermin 2007 werden 275 €/t franko Hamburg in Aussicht gestellt. Die Ölmühlen sind nicht bereit, deutliche Prämien für hiesige Rapssaaten zu bezahlen. „Wir brauchen Raps zu kalkulierbaren Preisen“, hört man immer wieder aus dem Hamburger Handel. Preise für Sojaschrot stabil Die Notierungen für Sojaschrot fielen zuletzt deutlich zurück. Am Hamburger Markt liegen die Kaufideen für Lieferungen im Dezember bei 185 €/t fob. Ein schwächerer US-Dollar sowie nachgebende Kurse an der Börse in Chicago sorgen für nachgebende Kurse.
Tendenz: Preise bewegen sich weiterhin in einer engen Bandbreite |
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